Kapittel 4

Mit dem Älterwerden der Kinder wuchsen natürlich auch die Probleme. Und hier gab es viele. Ein täglich wiederkehrendes Problem war das Waschen oder – noch schlimmer – Baden. Ich betete um ein schalldichtes Badezimmer, da wohl die gesamte Nachbarschaft an Kindesmisshandlung glaubte. Weshalb muss man sich das Gesicht waschen, nachdem eine Tafel vermutlich quer in den Mund geschoben wurde und gleichzeitig die Hände dunkelbraun gefärbt hatte? Im Bad hingen doch Handtücher, die ausreichend groß waren, um ein Trockenbad zu nehmen. Füße waschen?!? Die sieht man in Schuhen und Strümpfen ja gar nicht, außerdem werden sie sowieso wieder schmutzig. Also völlig überflüssig. Die größte Strafe war jedoch Haare waschen, wäre ich damals nicht groß genug gewesen, ständen die Haare vermutlich heute senkrecht in die Luft. Die Schmerzen müssen für die Kinder unerträglich sein, den Tränen und dem Geschrei nach zu urteilen. Tochter C. bezichtigte sogar den Friseur der Körperverletzung, als dieser ihr die Haare schneiden wollte.
Andererseits waren die beiden nahrungstechnisch sehr genügsam. Schokolade, Pommes und Nudeln – genau in der Reihenfolge – waren ausreichend. Beim Verzehr von Gemüse konnte ich an den Gesichtern ablesen, dass beide vermutlich an Lebensmittelvergiftung sterben. Lediglich Eier wurden schwesterlich geteilt. Einer aß „Gelbei“, der andere „Weißei“.

21.10.07 19:06


Ohrwürmer 42. Woche

Goethe war gut (Rudi Carell)
Kumbaja My Lord
Schön ist es auf der Welt zu sein sagt die Biene zu dem Stachelschwein (Roy Black)
Flipper
Benjamin Blümchen
Es klappert die Mühle am rauschenden Bach
Kommt ein Vogel geflogen
Daisy and her boyfriends
10 kleine Jägermeister
Ein knallrotes Gummibot
Manchmal haben Frauen (Die Ärzte)
Es kommt ein Bi-Ba-Butzemann
19.10.07 14:07


Ohrwürmer 41. Woche

Ihr Kinderlein kommet
Hiroshima
Froh zu sein bedarf es wenig
Ein Mann, der sich Columbus nennt
Ich geh mit meiner Laterne (rabimmel rabammel rabumm)
Wenn der Schrank umfällt, sind wir alle tot
Jingle Bells
Ein Auto fährt tuut tuut
Beinhart (Dengel, Dengel, Dengel)

12.10.07 19:35


Die wahre Geschichte von Batman

Untertitel: Bettmann und seine Freundin, die singende Kanonenkugel Ms. Ed

Nach jahrelangen Nachforschungen haben wir, Napissy sowie Tochter A und C, festgestellt, dass sämtliche Berichte über Batman nicht den Tatsachen entsprechen. Hier seine wahre Geschichte:
Geboren wurde Bettmann irgendwo in Posemuckel, dicht bei Grenze. Er hatte sieben Geschwister. Der Einfachheithalber und wohl auch aus Unkenntnis machten seine Eltern sich nicht die Mühe, ihren Kinder Namen zu geben, sondern nummerierten sie einfach durch. Auf diese Kinder soll nicht weiter eingegangen werden, außer dass Kind Nummer drei oder sieben als Spargelstecher arbeitete. Aufgrund seiner Größe und Hautfarbe ist er vermutlich in irgendeinem Topf gelandet (und wurde aufgegessen).
Als Bettmann zur Welt kam, verschlief er 24 Stunden am Tag. Leider kannten seine Eltern keine weiteren Zahlen mehr, so dass er vorerst namenlos blieb. Jeden Abend, wenn der Vater von seinen zahlreichen Aktivitäten wieder nach Hause kam, fragte er nach seinem jüngsten Sohn. Und jeden Abend erhielt er die gleiche Anwort: Er ist im Bett, Mann. So ergab es sich, dass der Name Bettmann entstand, auf welchen er auch von nun an hörte.
Da Bettmann lieber schlief, als zur Schule zu gehen oder gar zu arbeiten, verpasste er auch Lesen und Schreiben oder Rechnen zu lernen. Er schlief lieber so in den Tag hinein und fraß allen die Butter vom Brot. Als er endlich alt genug war, dass er sein Elternhaus verlassen konnte, verdingte er sich in allen möglichen Berufen, um sein Dasein zu fristen. Als erstes wurde er als Dosenöffner tätig. Aufgrund einer Allergie gegen Rost musste er diese Tätigkeit jedoch bald einstellen. Danach war er lange Zeit verschwunden - die Recherchen gerieten ins Stocken. Nur durch einen Zufall kamen wir dahinter, dass Bettmann mittlerweile als Zitronenfalter tätig war. Hier hatten wir kurz die Gelegenheit, ihn zu seiner Lebensgeschichte zu interwieven. Leider ist dieses Interview zurzeit nicht verfügbar, so dass hier noch einmal die überlieferten Manuskripte überarbeitet und gesucht werden müssen. Von daher wird um Geduld gebeten, da auch Ms. Ed und deren Freundin, die einbeinige Zigarre Ms. Overdeck hier noch aktuelles aufdecken können. Mit diesen beiden Personen können wir jedoch erst in Kürze in Kontakt treten.

10.10.07 20:31


Warum nicht immer die Trojaner schuld sind

Jeder Computerbenutzer weiß heute, dass innerhalb des Rechners ein kleiner Arbeiter wohnt, der für diesen verantwortlich ist. Die bedeutet, fährt der Computer nicht hoch, hat dieser kleine Arbeiter verschlafen. Stürzt der Computer ab, würde ich dieses als Arbeitsverweigerung betrachten. Was absolut verständlich ist, da diese kleinen Arbeiter einen 24 Stunden Tag haben und Anspruch auf Urlaub haben sie auch nicht. Öffnet man einen Rechner, ist der kleine Arbeiter aus unerklärlichen Gründen verschwunden. Das einzige was man findet, ist Staub. Also ist dieser kleine Arbieter auch nicht beseondrs sauber.
Jeder Computerbesitzer wird heute vor Trojaner gewarnt. Überall gibt es Programme, um diese zu entfernen, zu beseitigen oder zu bekämpfen. Mittlerweile ist jedoch bekannt, dass nicht unbedingt die Trojaner einen PC zum Absturz bringen. Zum einen kann es, wie vorab erwähnt, die Arbeitsverweigung des kleinen Arbeiters sein. Zum anderen ist bekannt, dass die Trojaner vor tausenden von Jahren Helena entführt haben. Damals wollten sich die Griechen unbedingt für diese Entführung rächen und bauten ein Holzpferd, um sich darin zu verstecken und die Trojaner anzugreifen. Dies ist ihnen ja auch nachweislich, wie in allen Geschichtsbüchern zu lesen ist, gelungen. Von daher mussten die Trojaner damals klein beigeben und Helena wieder herausrücken.
Ich gehe davon aus, dass die Trojaner heute noch unter dieser Schmach leiden und manchmal ihren Frust am Computer auslassen. Genauso logisch erscheint aber die Erklärung, dass dieses griechische Holzpferd mit Inhalt übermütig geworden ist und meint es könnte die Weltherrschaft übernehmen, hier durch Einschleichen in den PC, um zu zeigen, dass die Überwältigung der Trojaner kein einmaliges Ereignis war. Ebenso logisch erscheint die Möglichkeit, dass der kleine Arbeiter im PC ein Grieche aus dem Holzpferd ist, der die Trojaner in Verruf bringen will.
Gelöst werden kann dieses Rätsel nur, wenn es gelingt, den PC zu öffnen und diesen kleinen Mann, meiner Meinung nach ein studierter Mathematiker, einzufangen. Dann könnte er zu diesem Thema befragt werden. Möglich wäre auch, diesen kleinen Arbeitern vernünftige Arbeitszeiten anzubieten, damit sie gar nicht mehr in Versuchung kommen, einen PC zum Absturz zu bringen oder nicht hochzufahren. Eventuell wäre es sicher sinnvoll, einem zweiten kleinen Arbeiter in den PC zu verfrachten. Dann könnten sich die beiden austauschen und abwechseln und müssten nicht 24 Stunden am Tag Dienst haben. Dann würden sie auch nicht auf so blöde Ideen kommen und den mittlerweile ausgestorbenen Trojaner die Schuld geben, wenn der PC nicht funktioniert.

5.10.07 22:54


3.10.07 15:24


Arschförmchen

Leider ist es mir zurzeit nicht möglich, die Ohrwurmhitparade zu fertigen, da ich erst über Arschförmchen berichten muss.
Da unser Wohnzimmer quadratmäßig sehr begrenzt ist, hat es sich ergeben, dass die Sitzgelegenheiten rangmäßig vergeben sind. Eure Majestät hat hier den Fensterplatz umgeben von Fachliteratur, Zeitschriften, Paketen, Papier und Technik etc. Da er ordentlich Sitzfleich hat, ist hier schon das erste Arschförmchen (eher Arschform) zu erkennen. Ist dieser Platz mal nicht besetzt, wird er von der Matriachin Napissy belegt. Tochter A und C können sich nur gelegentlich auf diesem Platz aufhalten, obwohl er sehr begehrt ist. Ist es mal etwas voller im Wohnzimmer, werden mit Sicherheit zwei Eßzimmerstühle boykottiert, da man hier garantiert nichts mitbekommt. Sehr beliebt ist dann noch der Außenseiterstuhl, da man diesen von allen Seiten besetzen kann. Es kann aber auch passieren, dass ungebetene Gäste hier Platz nehmen müssen
.
Eines Tages ergab es sich, dass ein neuer Pavillion angeschafft wurde. Da Euer Gnaden sich nicht entscheiden konnte, ob er auf dem Hof oder im alten oder neuen Garten aufgebaut wird, wurde dieser erst einmal für ein paar Monate vor der Heizung deponiert. So passierte es eines Tages, dass Tochter C auf diesem Teil Platz nehmen musste oder durfte (genau weiss ich das nicht mehr). Aus Protest sackte der Pavillion formmäig in sich zusammen und es entstand das zweite Arschförmchen - nur kleiner. Nachdem sich der Herr des Hauses für den richtigen Aufstellungsort entschieden hatte - nämlich im neuen Garten, damit wir Esmeralda, die Riesenschildkröte auch bei Regen betrachten können - haben den Pavillion dort entfaltet - und siehe da: Der Pavillion hatte nicht nur ein Arschförmchen, sondern auf jeder Seite zwei. Das muss erst einmal jemand nachmachen. Ich habe noch keinen anderen Pavillion mit so einer zweifelhaften Form erlebt.

2.10.07 15:18


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Name: Napissy Bonagarvalon
Alter: siehe Countdown
E-Mail: NapoleonsDachboden@gmx.de
Taetigkeit: Arbeiten, Schwachsinn schreiben, HAUSFRAU!!

News: 01.06.08
Nach Ewigkeiten ist nun das 6. Kapittel da!

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