Ich bin hier neu

Für alle, die es interessiert oder auch nicht, habe ich meine Lebensbeichte begonnen.

18.9.07 18:51


Warum die Dodos ausgestorben sind

Bei unseren täglichen nächtlichen Exkursionen werden nicht nur wissenschaftliche Themen zwischen mir und den Töchtern A und C diskutiert. Diese Runden sind in der Nachbarschaft sehr gefürchtet, da es hier auch etwas lauter werden kann. Hier diskutieren wir über Tanz, Gesang, Dichtung und Wissenschaft. Zuletzt ergab sich folgende Frage auf dem Spaziergang mit unserem Hund, einer Mischung aus Schaf und Esel: Warum sind die Dodos ausgestorben?

Für die wenigen, die nicht wissen was Dodos waren: Es waren flugunfähige Vögel, von denen behauptet wird, sie seien eine Mischung aus Truthähnen, Geiern und Schwänen gewesen. Wir vertreten jedoch die Theorie, dass auch Pinguine und Kiwis eingeflossen sind. Diese Vögel lebten auf Mauritius in friedlicher Einsamkeit. Der Einfluss der Schwäne machte sich insofern bemerkbar, dass diese Tiere sehr eitel waren. Leider hatten sie aber auch das Gehirn einer Erbse, was den Bestand der Tiere nicht größer machte. Oft vergaßen sie z.B., wo sie ihre Eier abgelegt hatten. Die Figur hatten sie von den Truthähnen, waren also nicht besonders schlank. Das Federkleid ähnelte den Geiern. Da sie kleine Flügel hatten, vermuten wir, dass sich hier der Einfluss der Pinguine bemerkbar machte. Später hatten sie auch noch ein Büschel Federn auf dem Kopf, das an Kiwis erinnerte.

Wie gesagt, die Dodos lebten auf Mauritius. Diese Insel befindet sich zurzeit vor Afrika in der Nähe von Madagaskar. Da seit ewigen Zeiten die Kontinente hin und her driften, wie jedem bekannt ist, wanderte auch Mauritius hin und her, bis sie ihre momentane endgültige Stelle gefunden hatte. Wer weiß, wo diese Insel in hundert Jahren liegt. Vielleicht bei Helgoland. Leider hatten die Dodos kein geographisches Wissen. Ihnen war die Wanderung der Kontinente nicht bekannt. Die genaue Herkunft der Dodos ist unbekannt. Sie reisten auf einem Kontinent in der Weltgeschichte herum. Irgendwann glaubten sie, in der Nähe von Hawaii zu sein. Einige Dodos kamen abhanden, als sie einen Ausflug dorthin machen wollten, als Mauritius gerade vor Anker lag. Es wird vermutet, dass es sich hier um eine Verwechslung handelt, und die Dodos statt auf Hawaii auf Mauritius gestrandet waren. Als sie dann ihren Irrtum bemerkten,  verpassten sie die Weiterreise und fanden sich in ihrer neuen Heimat nicht zurecht. Andere wurden auf Neuseeland vergessen, dort mussten sie sich die Nahrung mit den eingeschleppten Schafen und Kaninchen teilen. Auch hier gab es große Probleme. Die klügeren unter den Dodos fanden irgendwann heraus, dass Mauritius eine Art Schiff war, mit dem man in der Welt umherreisen konnte. Doch auch die Menschen fanden irgendwann den Weg nach Mauritius. In dieser Zeit machte sich erneut die Gehirngröße bemerkbar: Nicht nur dass sie die Lage ihre Nester vergaßen, sie trauten den Menschen auch noch. Da die Menschen auf ihrer Reise mit den Kontinenten hungrig waren, suchten sie nach Nahrung und fanden sowohl die Eier als auch die Dodos. Die Federn wurden als Kopfschmuck benutzt, das Fleisch als Nahrung. So wurde der Bestand nach und nach dezimiert und irgendwann waren die Dodos verschwunden. Möglicherweise besteht noch die Hoffnung, Eier von ihnen auf Neuseeland zu finden. Dann wäre auch der Nachweis erbracht, dass die Vorfahren auf Mauritius am Südpol vorbeikamen und deshalb die Gene von Pinguinen einflossen. Auch der Einfluss der Kiwis wäre damit erbracht. Da die Dodos heute als ausgestorben gelten, kann hier also nur abgewartet werden, was die Zukunft an rätselhaften Erkenntnissen über die Dodos bringt.

Möglicherweise hätten die Dodos überlebt, wenn sie Hawaii tatsächlich gefunden hätten und man könnte die eigenartigen Vögel heute noch bewundern.

21.9.07 14:48


Und Batman lebt doch!

Vor nicht allzu langer Zeit begab es sich, dass ich des nachts mit den Töchtern A und C wieder einmal zu einer philowisstischen Expedition in den Park - zum Schrecken der Nachbarschaft - aufbrach. Begleitet wurden wir von unserem treuen Freund, dem Shonkey, einer seltenen Rasse, die gezüchtet wurde aus aussterbendenTieren, wie sheep und donkey. Manche nennen diese Tieren auch abwertend Schaaf und Esel. Bei dieser philowisstischen Expedition brach leider wieder einmal eine chronische Krankheit der Familie aus, die sowohl männliche, weibliche und tierische Mitglieder trifft. Es handelt sich hierbei um die Krankeit "akutus kohlus somnus darmus" auf deutsch: Der Furz. Bei dem männlichen Mitglied der Familie äußert sich diese Krankheit fast nur im Schlaf, wogegen die Matriachin der Familie hier (fast) keine Hemmungen kennt. Zum Schrecken aller ist diese Krankheit meist sehr geruchsintensiv - auch bei dem Shonkey. 
Auf jeden Fall lustwandelten wir diesen Abend nichts ahnend durch die nächtliche Landschaft, als wir unerklärliche Reifenspuren entdeckten, die im Nichts anfingen und im Nichts endeten. Während wir diese Entdeckung machten, betrachtete der Shonkey voller Hingabe alle Maulwurfshügel der Umgebung, sowohl die toten als auch die lebenden, die auch nachts Igel genannt werden. Aber um nicht abzuschweifen: Am nächtlichen Himmel glitzerten die Sterne vor sich hin und der Mond war fazinierend anzusehen. Er sah aus wie ein großer gelber Käse. Während wir voller Entsetzen die unerklärlichen Reifenspuren und gleichzeitig voller Entzücken den hellen Vollmond betrachteten, geschah das Wunder: Vor unseren Augen schwebte eine Gestalt in Schwarz mit weiten Schwingen durch den Himmel und war auf einmal in voller Größe vor dem Mond zu sehen. Es war BATMAN!
Da wir nun den unmittelbaren Beweis haben, stellt sich für uns nicht mehr die Frage, ob Batman lebt oder nicht - er lebt. Und wenn er nicht gestorben ist, so lebt er noch heute und in tausend Jahren.

Nächste Folge: Hitparade der beknacktesten Ohrwümer

30.9.07 21:51


Name: Napissy Bonagarvalon
Alter: siehe Countdown
E-Mail: NapoleonsDachboden@gmx.de
Taetigkeit: Arbeiten, Schwachsinn schreiben, HAUSFRAU!!

News: 01.06.08
Nach Ewigkeiten ist nun das 6. Kapittel da!

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