4. Kapitel

Mit dem Älterwerden der Kinder wuchsen natürlich auch die Probleme. Und hier gab es viele. Ein täglich wiederkehrendes Problem war das Waschen oder – noch schlimmer – Baden. Ich betete um ein schalldichtes Badezimmer, da wohl die gesamte Nachbarschaft an Kindesmisshandlung glaubte. Weshalb muss man sich das Gesicht waschen, nachdem eine Tafel vermutlich quer in den Mund geschoben wurde und gleichzeitig die Hände dunkelbraun gefärbt hatte? Im Bad hingen doch Handtücher, die ausreichend groß waren, um ein Trockenbad zu nehmen. Füße waschen?!? Die sieht man in Schuhen und Strümpfen ja gar nicht, außerdem werden sie sowieso wieder schmutzig. Also völlig überflüssig. Die größte Strafe war jedoch Haare waschen, wäre ich damals nicht groß genug gewesen, ständen die Haare vermutlich heute senkrecht in die Luft. Die Schmerzen müssen für die Kinder unerträglich sein, den Tränen und dem Geschrei nach zu urteilen. Tochter C. bezichtigte sogar den Friseur der Körperverletzung, als dieser ihr die Haare schneiden wollte.
Andererseits waren die beiden nahrungstechnisch sehr genügsam. Schokolade, Pommes und Nudeln – genau in der Reihenfolge – waren ausreichend. Beim Verzehr von Gemüse konnte ich an den Gesichtern ablesen, dass beide vermutlich an Lebensmittelvergiftung sterben. Lediglich Eier wurden schwesterlich geteilt. Einer aß „Gelbei“, der andere „Weißei“.

Name: Napissy Bonagarvalon
Alter: siehe Countdown
E-Mail: NapoleonsDachboden@gmx.de
Taetigkeit: Arbeiten, Schwachsinn schreiben, HAUSFRAU!!

News: 01.06.08
Nach Ewigkeiten ist nun das 6. Kapittel da!

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