Mittlerweile hatten mein Traummann und ich beschlossen, für weiteren Nachwuchs in der Familie zu sorgen - ein Hund musste her. Also wälzten wir Bücher. Aber eine Rasse war zu klein, bei der anderen gab es keinen Züchter in der Nähe. Und vor allen Dingen musste der Hund kinderlieb sein. Schließlich gerieten wir durch Zufall an Happy - einen wunderschönen Schäferhund. Als Happy zu uns kam, konnte Tochter C. fast unter ihr durchlaufen. Die Kinder waren begeistert - aber erst später. Die ersten Tage mit Hund bekam ich die Kinder kaum zu Gesicht. Sie hatten Angst und beschlossen, oben in ihren Zimmern zu bleiben. Das bedeutete: Wollte ein Kind zum Klo, etwas zu essen oder trinken - Schreien, damit es anschließend durch die Wohnung getragen werden kann. Aber ich hatte die Rechnung ohne den Hund gemacht. Als Tochter C. einmal wieder weinte, leckte der Hund ihr durchs Gesicht. Damit war der Bann gebrochen. Happy hatte Tochter C. "geküsst" und ich hatte meine Kinder wieder.
Spaziergänge mit dem Hund alleine waren einfach. Kinder ins Laufgitter und Videokassette rein, im Zweifel "Bambi" oder "Alla Alla" (Cinderella). Jedoch machte Tochter A. mir einen Strich durch die Rechnung. Sie zeigte Tochter C. wie man aus einem Laufgitter ausbricht. Damit war meine Freiheit wieder eingeschränkt. Zu dieser Zeit war Tochter C.s Lieblingshund eine Deutsche Dogge. Die war zwar doppelt so groß wie sie - aber sie fand die Rasse so süß.
Aus dieser Zeit gibt es niedliche Fotos. Kinder im Zelt mit Hund oder Tochter A. mit Hund neben sich - natürlich mit Verband. Damit bin ich bei den nächsten Unfällen angekommen. Auf eine Schürfwunde am Arm musste unbedingt ein Pflaster, das natürlich festklebte. Also wieder Kinderarzt. Dieser pulte in mühsamer Kleinarbeit das Pflaster herunter und siehe da: Tochter A. konnte für zwei Wochen einen riesigern Verband um den Arm tragen. - Auffallen um jeden Preis.
Nicht viel später kam der Kampf mit dem Straßenschild. Tochter A. musste unbedingt dagegen rennen. Wir waren auf dem Weg zum Schwimmbad, als Tochter A. diesen "Materialtest" startete. Leider musste sie feststellen, dass eine riesige Beule auf dem Kopf nicht sehr kleidsam ist. Das Schild steht heute noch, wenn auch ein wenig schief. Jedes Mal, wenn ich dort vorbeikomme, überlege ich, ob dies die Schuld von Tochter A. ist. Ins Schwimmbad sind wir trotzdem gegangen. Dieses Mal sah der Kinderarzt uns nicht.
Aber dieses Schwimmbad hatte etwas gegen Tochter A. und mich. Es war Sommer und der lang ersehnte Schwimmkurs begann im Freibad. Wir hatten herrliches Wetter. 14°C Wasser und 16°C Lufttemperatur. Also klasse Vorraussetzungen, um schwimmen zu lernen.
Unter vielen Bestechungen und Drohungen wurde der Kurs aber erfolgreich beendet. Beim nächsten Kurs traf es mich - mir wurden die Schuhe gestohlen. 30°C im Schatten barfuß nach Hause zu gehen kam gut.

Zu guter Letzt ein Bild von Happy, welche 2001 eingeschläfert werden musste.

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Name: Napissy Bonagarvalon
Alter: siehe Countdown
E-Mail: NapoleonsDachboden@gmx.de
Taetigkeit: Arbeiten, Schwachsinn schreiben, HAUSFRAU!!

News: 01.06.08
Nach Ewigkeiten ist nun das 6. Kapittel da!

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